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#LoversTalk – 10 Dinge, die ich in unserer Beziehung gelernt habe

Nach über 6 Jahren Beziehung ziehe ich ein Fazit: Was habe ich in dieser Zeit gelernt, wie habe ich mich verändert? Meine Beziehungstipps um glücklich zu sein.

Dass eine Beziehung nicht immer leicht ist, muss ich niemandem erzählen. Wir alle kennen das Phänomen der guten und schlechten Phasen, dem Hochgefühl und diesem, sich vielleicht doch in dem anderen getäuscht zu haben. Die einen machen weiter, die anderen nicht. Nein, eine Beziehung führt sich nicht von allein – beide Seiten müssen geben, wachsen, wissen wo ihre Grenzen sind. Es mag ein bisschen dramatisch klingen, aber ist es nicht genau das, was die Liebe reizvoll macht? In einem Bruchteil vom Herzschmerz auf Wolke Sieben und umgekehrt, so ist das mit der Liebe. Jedenfalls bei Sex and the City.
 
Es ist geraume Zeit her, dass ich Herzschmerz hatte – und das ist richtig so. Im September feierten wir unseren 6. Jahrestag, seit über 7 Jahren kennen wir uns. Wir begegneten uns das erste Mal in der Fahrschule, seitdem ist viel passiert. Dass man gemeinsam an einer Beziehung wächst stellt man sich vor, dass man sich von Tag zu Tag näher kommt und gemeinsam etwas aufbaut. Ja, so in etwa hören sich moderne Märchen an. Gleichberechtigung, Glücklichsein und gemeinsam Erwachsenwerden.

Soweit ich das bis heute beurteilen kann, sind wir auf einem guten Weg. Doch das letzten Endes nicht durch viel, viel Übung. Je älter man beim Kennenlernen ist, desto mehr hat der andere schon erlebt. Mit zarten 17 Jahren steckte ich in einer wilden Phase. Feiern-Gehen bis zum Umfallen, kurz vor dem Abitur, 5 Mal die Woche Training – den einen nach dem anderen Traumprinz datend. Doch mir war von Anfang an bewusst, dass ich nur jemanden wollte, der 100% zu mir passt. In dem Alter zählt nur die Chemie und das ist richtig so. Man verlässt sich auf seinen Instinkt und das Bauchkribbeln, Punkt.
 
Dass es uns heute nach wie vor im Doppelpack gibt, schulden wir wohl unserer einheitlichen Einstellung zur Beziehung. Uns beiden war von Anfang an klar: Entweder ganz oder gar nicht und bei „ganz“ sind wir nach wie vor geblieben. In den letzten Jahren haben wir uns beide verändert, verschiedenste Erfahrungen gesammelt und gemeinsame Erlebnisse geteilt. Damals war ich 17, heute bin ich 24 – und gewachsen. Die 10 wichtigsten Dinge, die ich in dieser Zeit gelernt habe?

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1. Du bist genug
Ein Satz, der im ersten Moment vielleicht seltsam klingt. Doch natürlich zweifeln wir ab und an uns. Besonders uns weiblichen Wesen fällt es leicht alles bis ins kleinste Detail zu analysieren und wenn wir dann tatsächlich einmal loslegen, könnten wir kritischer nicht sein. Der Hintern zu dick, die Beine zu kurz, das Gesicht zu rund – Möglichkeiten gibt es viele. Doch mit einem Partner, der uns unterstützt und liebt so wie wir sind, fällt es leichter diese Zweifel hinter sich zu lassen – denn wir sind genug, so wie wir sind.
 
2. Verbiegen nein, Verändern ja
Ein Satz, der in dem ein oder anderen Freundeskreis mit Sicherheit schon einmal gefallen ist: „Seitdem sie mit ihm zusammen ist, hat sie sich so sehr verändert!“ Ja, wir passen uns unserem Partner an und das ist ganz normal. Wir wollen ihm gefallen und tun auch gerne etwas dafür! Das ist gut so – allerdings nur bis zu einem bestimmten Punkt.
 
Angewohnheiten, die den Partner verrückt machen, lege ich gerne ab. Bestes Beispiel dafür: Das Handtuch nach dem Duschen nicht im Schlafzimmer liegen zu lassen, zu versuchen bei Diskussionen nicht gleich in Tränen auszubrechen oder sich während des Feierns auch mal beim Partner zwischen zu melden.
 
Kleinigkeiten, die nicht weh tun und dem Anderen signalisieren: Ich schätze dich und nehme mir das zu Herzen. Gar nicht geht, wenn mein Partner verlangen würde, meine sonst eher quirlige Art zu verstecken, mein eigentlich lautes Lachen, das mich ausmacht abzustellen, weil es ihn nervt oder mich von nun an in weiten Klamotten zu verstecken, damit er keinen Grund hat eifersüchtig zu werden. Sollte jemand so etwas von dir verlangen, ist er nicht der Richtige für dich.

3. Erkläre und öffne dich!
Dass er mit seinen Jungs loszieht gefällt dir nicht? Es fällt dir nicht leicht ihm zu vertrauen und deine Eifersucht ist immer wieder ein Streitpunkt? Erklär ihm, wieso das Thema so wichtig für dich ist. Dein Ex hat dich beim Feiern beschissen, du warst schon häufiger diejenige, die mit jemandem in einer Partnerschaft was hatte, es gibt einen bestimmten Grund weshalb du ihm nicht vertrauen kannst? Erkläre es ihm. Sich zu öffnen fällt nicht immer leicht, aber es lohnt sich! Auch wenn der Grund im ersten Moment skuril klingt, so hilft es dem Partner doch, sich in dich hinein zu versetzen. Wenn er das möchte.
 
Psst, bei uns war es das Thema Loyalität. Unter Frauenfreudschaften ist unausgesprochen klar: Wenn du sie nicht magst, mag ich sie auch nicht. Wenn sie dich schlecht behandelt hat, hat sie auch mich schlecht behandelt. Automatisch erwarte ich auch dieses Verhalten auch von meinem Partner – und erkläre ihm wenn nötig 100 Mal, wieso mir das so wichtig ist.
 
4. Es ist deine Beziehung, dein Tempo, deine Entscheidung
Anna und Paul sind nach drei Monaten zusammen gezogen? Charlottes Freund hat ihr nach einem Jahr Beziehung einen Heiratsantrag gemacht? Freunde von Sarah haben auch „schon“ nach zwei Jahren Beziehung ein Haus gekauft? Urlaub mit der kompletten Familie muss unbedingt sein? Nein. Beziehungstipps sind schön und sicherlich gut gemeint, aber hier geht es nicht darum um „mithalten“ zu können. Jede Beziehung ist anders und hat somit ihre eigene Chance auf das Glücklich Sein verdient. Nehmt euch das Tempo, das ihr benötigt und vergleicht euch nicht mit anderen Paaren – denn niemand weiß, was hinter den Türen passiert.

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5. Bleib deinen Prinzipien und Grenzen treu
Prinzipien entstehen durch Erziehung, Gesellschaft und natürlich den eigenen Charakter. Es wird immer mal wieder Themen geben, bei denen man sich nicht einig ist – genau deshalb ist es toll, eigenständige Personen zu bleiben. Meine Meinung ändere ich gerne bei für mich relevanten Argumenten – und wenn nicht, dann eben nicht. Es ist schön zu wissen, dass man noch die selbe Person ist und auch außerhalb der Beziehung für seine Meinung eintreten kann. Nur weil ich in einer Partnerschaft bin, müssen wir nicht in allem die selbe Ansicht haben – im Gegenteil: Es stärkt nicht nur die Beziehung, sondern auch mein eigenes Selbstbild weiterhin für mich und meine Prinzipien einzustehen.
 
6. Bleibt Kinder!
Worauf ich in keiner Beziehung verzichten könnte? Gemeinsam zu Lachen. Auch wenn wir mit Mitte 20 als erwachsen gelten, heißt dies nicht, den Spaß hinten anstellen zu müssen. Ein Punkt, der wohl den Meisten klar – allerdings so essentiell ist, dass er unbedingt hier rein gehört. Es ist befreiend gemeinsam zu Lachen und herum zu albern. Es tut gut und ebnet den Weg für eine Portion verliebte Glückshormone – selbst in stressigsten Phasen.
 
7. What’s App & Co – Missverständnisse ahoi!
Es mag der wohl banalste Tipp der Sammlung sein, dennoch ist dieser durch seine Vorgeschichte gut begründet. Im Nachhinein hätte uns dieser die ein oder andere Diskussion erspart, denn auch wenn eigentlich gilt “Der Ton macht die Musik”, so
macht What’s App leider trotz Tonlosigkeit meist schlechte Musik. Ein schlichtes “Ja!”, “Ok!”, “Mach halt!” wird dabei auch gern einmal zum eingeschnappten oder aggressiven Konter ausgelegt, das uns nur zu schnell auf 180 bringt. Es gibt wohl keinen Ort, an dem Missverständnisse so schnell und leicht heranreifen können wie hier. Die einfachste Lösung, um solch unbegründete Stimmungskiller zu beseitigen: Das Telefon in die Hand nehmen und durchklingeln. Gesprochen, geklärt und weiter geht’s.
 
8. Fordere ein, was du erwartest
Besonders anfangs, nach den ersten Monaten der Verliebtheitsphase und während sich langsam aber sicher die ersten Macken und Eigenheiten zeigen, ist es nicht immer leicht den eigenen Partner zu verstehen – zu erkennen, was ihn in diesem Moment bewegt und wieso er so und nicht anders reagiert. Dies gilt auch für unser Gegenüber. Nachdem wir uns zunächst wie in Punkt 3 erklärt und geöffnet haben, geht’s nun daran zukünftige Probleme dieser Art gar nicht erst entstehen zu lassen. Wichtig dabei ist ein Leitfaden, eine Hilfestellung, die dem Partner den richtigen Weg in einer solchen Situation weist.
 
Doch nicht nur du bist dran deine Wünsche zu äußern, auch für deinen Partner ist dies die ideale Möglichkeit um im Gegenzug auch etwas von dir zu verlangen, das die Situation beim nächsten Mal entschärft. Eine klassische Geben und Nehmen Konstellation, die vielleicht nicht gleich beim ersten Mal perfekt klappt, aber mit ein bisschen Übung und gutem Willen auf jeden Fall Verbesserung bringt.
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9. Führe dein eigenes Leben weiter
Für mich kam es niemals in Frage meine Hobbies – in meinem Fall mein festes Training, für die Partnerschaft aufzugeben. Wieso, frage ich mich auch? Dass die Zeit, die man anfangs zu zweit verbringen möchte die Zeit für Freunde einschränkt, ist ganz normal. Dennoch sind meine Freunde, meine Hobbies und sonstige Aktivitäten, die ich schon vor der Beziehung hatte, wichtig für mich. Sie machen mich glücklich und dabei soll es auch bleiben. Keiner von beiden darf durch die Beziehung das Gefühl haben, sich selbst hinten anstellen zu müssen.
 
Zu häufig wird vergessen, dass nur wenn jeder von beiden glücklich ist, man auch gemeinsam glücklich sein kann.
 
10. Ich brauch dich nicht, ich will dich!
Das Beste kommt zum Schluss oder wie ich in diesem Fall sagen würde: Die Wahrheit ist nicht immer romantisch, dafür aber gesund. Eine Beziehung basiert darauf, dass sich zwei Menschen füreinander entschieden haben. Dies ist keinesfalls eine einmalige Entscheidung, die nicht jederzeit revidiert werden kann. Für mich ist es eine tägliche Entscheidung – eine, die ich bewusst treffe. Jeden Tag aufs Neue stehe ich vor der Wahl, zu bleiben oder zu gehen. Ich entscheide frei und ich entscheide mich für dich. Weil ich will und nicht weil ich muss.

Personal Words

Umzug planen in 10 Tagen – 5 Tipps, die dir beim Umzug helfen

Die Wohnungssuche hatte ich mehr oder weniger aufgegeben – und dann seh ich sie doch, unsere neue Wohnung. Dass dann alles so schnell gehen würde, hatte ich nicht erwartet – doch plötzlich stand der Umzug 10 Tage bevor. Welche Tipps und Tricks mir halfen? Hier gibt's meine 5 To Do's.
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Es ist ein Donnerstagvormittag. Zwischen Mails, Frühstück und Haushalt drücke ich mich vor dem nächsten Punkt auf meiner To Do Liste und verschwinde mental in meinem Smartphone. Dass ich bald einen Umzug planen muss, damit rechne ich nicht. Die Wohnungssuche habe ich mehr oder weniger aufgegeben, die letzte Traumwohnung hatte innerhalb der letzten 24 Stunden über 9.000 Seitenaufrufe. Die Folge? Eine gar unmenschliche Nachfrage.
 
Beim fast alibimäßigen Durchscrollen meiner Immoscout-App schafft es kein Inserat mich auf Anhieb zu überzeugen. So ist das mit der Liebe, man kann nichts erzwingen.Während mein Finger immer weiter zum nächsten Angebot hüpft, sehe ich sie. Helles Licht, 3 Zimmer, frisch renoviert, Balkon, helle Türen – ja, sogar die Lage stimmt. Der Preis im Übrigen auch, was in München einem Wunder gleich kommt.
 
Die Besichtigung findet noch am selben Abend statt, die Zusage am nächsten Tag und der Rest ist Geschichte.. würde ich an dieser Stelle gerne behaupten. Doch nein, hier geht es erst richtig los! Den Umzug planen mag für einige Menschen Routine sein, für mich war es das nicht.
 
Sich mit der Vermieterin abzusprechen, die Übergabe vorzubereiten, Auszumisten, zu Packen, Helfer zu organisieren und Co sind nicht nur Punkte, die abgearbeitet werden wollen – sondern außerdem Punkte, die Zeit kosten. Nachdem diese bei uns mit 10 Tagen recht übersichtlich bemessen war, stellte sich die richtige Reihenfolge beim Umzug planen als Gold wert heraus.

 

  1. Schon auf dem Heimweg von der Besichtigung zurück, war uns klar, dass wir die Wohnung wollten. Noch am selben Abend besprachen wir den Auszug mit unseren Vermietern, suchten einen Nachmieter und informierten Versicherungen, Internetanbieter und Co. Tipp: Wer bei Strom- und Gasummeldung bei Portalen wie Check24.de Preise vergleicht, spart durch den Umzug und das damit verbundene Sonderkündigungsrecht womöglich.

 

  1. Um am großen Tag des Umzuges zahlreiche Hin- und Rückfahrten zu vermeiden und am Ende sogar alleine da zu stehen, informierten wir Freunde und Familie schnellstmöglich über den Umzugstermin. Einige hatten noch Umzugskartons im Keller, die sie uns vorab liehen. Tipp: Neben Etiketten zum Beschriften landeten außerdem Luftpolsterfolie und Wickelfolie im Warenkorb. Kosten, 30 Euro – Wert, mindestens das 5-fache. Denn ja, dank dieses kleinen Tricks schaffte es jedes Möbelstück unbeschadet in die neue Wohnung.

 

  1. Die nächsten Punkte beim Umzug planen bestanden aus Ausmisten und Packen. Außerdem koordinierten wir vorab unsere Möbel anhand des Grundrisses, einige durften mit – andere nicht. Diese kamen teils bei ebay Kleinanzeigen, teils bei Freunden unter. Tipp: Um den Überblick zu behalten, welche Möbel, Dekoartikel und Co noch angeschafft werden müssen, erstellte ich ein Excel Dokument. Die Spalten Möbelhaus, Abholung, Produkt, Zimmer, Preis und Link sorgten dafür, dass ich nichts vergaß. Außerdem, dass wir Möbelhäuser nicht mehrmals besuchten mussten und wie wild im Chaos versanken.

4. Wer wie wir, mit einem durchaus unpraktischen Auto umzieht, sollte sich folgenden Tipp vormerken: Schwere und sperrige Möbel suchten wir die Tage vor dem Umzug aus und kauften diese auch gleich. Das Möbelhaus informierten wir darüber, wann wir die neuen Schätze in etwa abholen würden (Umzugstag). Die stärksten Helfer sowie die größten Autos konnten dann, nachdem alles von der einen zur anderen Wohnung transportiert war, die fehlenden Möbel im jeweiligen Haus abholen. Währenddessen packte der Rest im neuen Zuhause aus, legte Balkonfliesen und half beim Einräumen. Ideale Aufgabenteilung, wenn man mich fragt!

 

5. Damit am Umzugstag auch gar nichts schiefläuft, habe ich mich außerdem für eine Checkliste entschieden. Ich wollte, dass alles strukturiert, durchdacht und effizient abläuft. Ich bin den Tag der Tage also erstmals im Kopf durchgegangen, habe mir dann die Punkte notiert und unsere lieben Umzugshelfer darauf verteilt. Einmal auf Abbau und Auszug, einmal auf Aufbau und Einzug. Das Resultat: Ein einwandfreier Umzug, der nicht nur schnell, sondern verhältnismäßig entspannt über die Bühne ging. Tipp: Für die richtige Versorgung der Umzugshelfer sorgen! Mit Wasser, Radler und der ein oder anderen Familienpizza macht man nichts verkehrt.

Personal Words, Streetstyle

“MEIN FREUND IST MEIN FOTOGRAF”: WIE FUNKTIONIERT DAS? TIPPS & TRICKS ZUM GEMEINSAMEN ARBEITEN

Venice, Italy
Mein Liebster ist nicht nur "Homie, Lover, Friend", sondern ebenso Teil des Blogs – der Mann hinter der Kamera. Doch das war nicht immer so. Wie es dazu kam, welche Tipps und Tricks wir berücksichtigen und wie es klappt, dass die Beziehung nicht darunter leidet:

Für Blogs sind Fotos essentiell – für Modeblogs im Besonderen die eigenen Ootds, die leider nicht vom Himmel gefallen kommen. Auch wenn sich der ein oder andere darüber noch keine Gedanken gemacht hat. Abgesehen davon, dass bei den Meisten eh schon Übung benötigt wird, sich mitten auf die Straße zu stellen, sich von jemandem fotografieren zu lassen und sich obendrein den skeptischen, aber auf jeden Fall neugierigen Blicken der Passanten zu überlassen, gibt es eine weitere Hürde zu meistern.
 
Mein Liebster war anfangs leider überhaupt nicht begeistert, als die Rede von Fotografie und insbesondere ihm als Mann hinter der Kamera war. Bis dato hatte er kaum etwas mit Fotos & Co zu tun gehabt, wenn man mal die obligatorischen Handybilder weglässt – gar nichts. In den Anfängen von The Loud Couture standen meist Freundinnen hinter der Kamera oder Fotografen, die ich auf bestimmten Tfp Portalen Münchens gefunden hatte. Kleiner Hinweis an dieser Stelle: „Tfp“ bedeutet so viel, als dass weder Fotograf noch Model für die jeweilige Leistung bezahlt werden – da quasi jeder einen Teil zum Shooting beiträgt. Diese Vereinbarungen sind recht bekannt und werden meistens von Hobbyfotografen oder Hobbymodels in Anspruch genommen.

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Doch auch wenn dies für ein oder zwei Male gut funktioniert, sind Abstriche vorprogrammiert. Klar, sowohl der Fotograf als auch ich hatten unsere Vorstellungen, wie das Endergebnis aussehen sollte. Blöd nur, wenn sich diese nicht zu 100% deckeln. Eine Pose hier, eine Pose dort – und ja, ich bin raus. Was anfangs ein nicht zu verhindernder Nebeneffekt war, wurde auf Dauer anstrengend.
 
Der Wandel kam durch ein gemeinsames Wochenende in Wien, Ende 2015. Im Zuge eines Events zog es uns in die österreichische Hauptstadt, inklusive Hotelkooperation im Gepäck. Dafür hatten wir uns von dem Stiefvater meines Freundes eine Canon Eos 5D Mark III geliehen, die zum kompletten Umdenken des Liebsten führte. Klar, wenn wir auf Reisen waren, musste er zur Kamera langen – wen hätte ich dort schon bitten können? Und doch, wider Erwarten machte ihm das Fotografieren auf einmal Spaß! Schnell brachte er eigene Ideen mit ein, das Ergebnis war der Wahnsinn und zählt nach wie vor zu einer meiner liebsten Shootings (hier).
 
Ja, der erste Funken war gesprüht und die Basis somit gesetzt. Ab diesem Moment arbeiteten wir gemeinsam am Blog – ich vor der Kamera, mein Liebster dahinter. Im Laufe der Zeit konnten wir einige Regeln festlegen, die uns das gemeinsame Arbeiten erleichtern – denn unsere Beziehung soll darunter nicht leiden, sondern daran wachsen.

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Es gibt immer mal wieder Tage, an denen es dank Wetter, Licht & Co besser oder schlechter läuft – doch das können wir eher weniger beeinflussen. Was wir hingegen beeinflussen können, ist wie wir vor, während und nach einem Shooting miteinander umgehen. Ich habe euch hierfür einige unserer Richtlinien festgehalten, die auch euch und eurem Partner helfen sollen, Shootings gemeinsam zu bewältigen:
 
1. Starten, wenn alles fertig ist: Die Laune des Liebsten ist recht schnell im Keller, wenn er noch ewig im Hauseingang auf dich warten muss. Gib also erst den Startschuss, wenn du sicher ready to go bist. Sprich dein Make Up ist fertig aufgelegt, alle Looks sind eingepackt und an die Kamera hast du auch gedacht.
 
2. Lass ihn eigene Vorschläge umsetzen: Ihn in das Shooting mit zu involvieren ist wichtig, immerhin könnte er seine Zeit auch anders nutzen. Indem du ihn eigene Ideen einbringen lässt, fühlt er sich nicht nur „her zitiert“, sondern als Teil des Ganzen. Und ja, das ist er auch, denn ohne ihn ständest du erneut alleine da. Zudem ist dies ein super Zeichen, dass er gewillt ist gemeinsam mit dir an deinen Blogbildern zu feilen.
 
3. Führt kleine Rituale ein: Meinen Liebsten kriege ich immer mit Essen. Ob Pizza, bayerisch oder Sushi spielt dabei keine Rolle. Als kleines Dankeschön lade ich ihn daher nach jedem Shooting (das meist drei Looks umfasst) auf etwas Kleines zum Naschen ein. Teils als Dank und teils als Belohnung, gleich wie man es sehen möchte – funktionieren tut beides.

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4. Breathe in and breathe out: Natürlich kommt es vor, dass nicht alles so funktioniert wie man sich das vorgestellt hat – besonders am Anfang. Doch Rummäkeln ist hier verkehrt, denn woher soll dein Freund wissen, was er für einen Iso-Wert verwenden soll, wie weit er die Blende aufmachen darf oder welcher Winkel dir überhaupt nicht gefällt? Auch für ihn ist alles neu und allein für dich versucht er sich daran. Nimm ihm also den Druck, selbst wenn es dir gerade nicht leicht fällt.
 

5. Gemeinsame Analyse:
Nein, dies bedeutet nicht, dass er sich gemeinsam mit dir durch hunderte Bilder durchklicken soll. Wenn dir einige Bilder besonders gut gefallen, ob vom Winkel, der Bewegung oder den Farben her, teile dies mit ihm. Gibt es hingegen Bilder, die genau das umfassen, was dir nicht gefällt, teile dies ebenso mit ihm. Nur so wird ihm klar, was für dich funktioniert und was nicht.
 
6. Richtiges Equipment: Klar ist, mit einem Polo werde ich niemals so schnell sein, wie mit einem Porsche. Dasselbe gilt für Kameras und Bilder. Eine Kamera kann ebenso wenig hexen wie dein Liebster, gib ihm also die Chance gute Resultate hervorzubringen und besorge dir ein richtiges Equipment. In eine gute Kamera zu investieren wird sich schneller lohnen als gedacht, denn letztendlich definierst du dich über deine Bilder und deine Qualität. Und dein Liebster ist auch motiviert, dir wie sonst auch zur Seite zu stehen – nur jetzt eben auch hinter der Kamera.

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MAX MARA BOW TOP
SPORTMAX DRESS
KENNEL & SCHMENGER HEELS
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Personal Words

NEW CHAPTER

Und dann war die Zeit gekommen, die Zara-Sandaletten sowie den schneeweißen Tüllrock – zwei Kleidungsstücke mit denen ich die Reise The Loud Couture begann – einzutauschen. Zwar nicht gegen eine neue Version von mir, doch mit Sicherheit gegen eine realere und erwachsenere Version.
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Wie genau alles begann, weiß ich nicht mehr. Was ich jedoch niemals vergessen werde, ist der Freitagabend, an dem ich gemeinsam mit meinen Eltern und meiner Schwester im Wohnzimmer saß und auf den „Seite veröffentlichen“ Button drückte. Obwohl ich dies still und heimlich, ganz für mich allein beschloss, hatte ich nicht das Gefühl nervös zu sein.

 

Viel dachte ich mir dabei nicht: Simples Layout, unterschiedliche Outfits und die ein oder anderen persönlichen Worte – das sollte es sein. Da Blogs anfangs mit digitalen Tagebüchern gleichgestellt wurden, fehlte von hochqualitativen Bildern, systematisch recherchierten Texten und einem roten Faden meist jede Spur. Doch Professionalität ersetze Persönlichkeit und plötzlich war er da, der „typische“ Bloggerstil. Inklusive selben Bild- und Farbkonzept, versteht sich von selbst.

 

Es braucht stets seine Zeit, bis man weiß, in welche Richtung man gehen möchte. Auf dem Blog begann ich mit sehr persönlichen und teilweise 700 Worte langen Texten, auf Instagram teilte ich täglich mindestens ein Spiegelselfie meines #OOTDs. Konzepte, die auch heute noch funktionieren, gegen die ich mich jedoch allmählich entschied. Ich wollte mehr – mehr an Professionalität, Qualitätsbildern und Abstand.

Es kann beängstigend sein, wenn man begreift, dass jeder Zugriff auf deine niedergeschriebenen Gedanken erhält. Auf der einen Seite ist es ein tolles Gefühl, sich mit anderen über verschiedene Themen auszutauschen – und gleichzeitig auch seltsam, sich jedem zu öffnen. Ich entschied mich dafür, eine Grenze zwischen The Loud Couture und meinem Privatleben zu ziehen. Auch wenn das in die eine Richtung funktioniert, ist es in die andere eher schwierig.

 

Das Bloggen nimmt viel Zeit ein – es verlangt von dir stets gegenwärtig zu sein, regelmäßig mit Neuem zu inspirieren, immer auf den Punkt zu sein – und doch wächst du dabei ungemein. Die beiden letzten Jahre, in denen mich The Loud Couture tagtäglich begleitete, prägten mich. Nicht ein wenig, nicht ein bisschen, sondern extrem. Ich habe das Gefühl angekommen zu sein, zu wissen was ich will oder was nicht und das Wichtigste, mir bewusst zu sein, dass ich alles schaffen kann.

 

Vor kurzem wurde ich gefragt, ob ich mich mit dem Bloggen identifizieren kann. Meine Antwort, ein klares Nein. Schon von klein auf lernte ich, dass man alles sein kann, was man will. Ich nahm Schauspielunterricht in der Theatergruppe, Karatekurse, Querflötenunterricht, dreimal die Woche Tanzstunden. In jeder freien Minute, die nicht mit Freunden gespielt wurde, widmete ich mich Büchern – einem Haufen Büchern. Außerdem meinen 175 Barbies, die unterschiedlichste Kleiderkombinationen über sich ergehen lassen mussten – ob original belassen oder gekürzt, bemalt und umgenäht.


In den letzten Monaten fragte ich mich, wieso es damals leicht war, alles und jeder zu sein und heute nur noch eines. Die Tatsache in Schubladen zu denken ermüdet mich, es schränkt mich ein. Die Schuhe, die ich 2014 beim Start von The Loud Couture trug, passen mir nicht mehr – im Laufe der Zeit bin ich herausgewachsen und nun bereit für ein neues Paar Schuhe. Ein größeres, erwachseneres und bunteres. Eines das zu mir passt.

 

Mit dem Bloggen habe ich mir den Traum vom eigenen Magazin erfüllt, an dem ich besonders als Teenie festhielt. „The Loud Couture“ ist mein öffentlich zugängliches Journal, in dem ich Inspirationen festhalte, mit euch teile und mich außerdem kreativ spielen kann. Mich ausleben und herumexperimentieren. Ganz ohne Schubladen und Regeln. Dafür mit Themen, die mich mitreißen, erschrecken oder verzaubern und mit einer ordentlichen Portion Liebe zusammengestellter Looks. Und ja, nun auch einem Layout, das mir und meinem neuen Paar Schuhe zur Seite steht.

 

PICTURES: Marcel

Personal Words

MERCI FOR BEING MY VALENTINE

Besonders am Valentinstag ist es Zeit sich bei seinen Liebsten zu bedanken. Diesmal in einem offenen Brief an unsere Männer – Instagram Husbands und mehr.

Der Valentinstag – für die einen ein Tag wie jeder andere da kommerzieller Schwachsinn, na klar, für den anderen weltbewegend. Ob positiv oder negativ, sei da jetzt mal hingestellt. Für mich – ein fixer Tag im Jahr einmal Danke zu sagen. Danke an den Partner, die Freunde, die Familie oder die Kollegen. Wenn’s gut läuft, auch einmal an sich selbst. Vielleicht mit einer Kleinigkeit, mit der man schon eine ganze Weile liebäugelt? Denn feststeht, auch wir tragen einiges dazu bei uns selbst glücklich zu machen. „Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied“ – und auch wenn ich Sprichworte heute außen vor lassen wollte, so passt dieses doch tatsächlich „wie die Faust aufs Auge“.

 

Der Valentinstag ist der Tag der Liebenden, doch das muss nicht zwangsläufig ein Partner sein. Das kann man auch selbst sein. Sich selbst verwöhnen, Dinge tun, die man liebt und meist zu kurz kommen oder einfach mal abschalten und sich bewusst werden, wie gut es einem geht. Hört sich gut an? Find ich auch. Natürlich ist es schöner, den Tag mit seinen Liebsten zu verbringen – aber richtig oder falsch gibt es auch hier nicht. Diesen Tag auf Biegen und Brechen besonders gestalten zu müssen, mag für die einen extrem wichtig sein – für mich sind es dabei die alltäglichen Dinge, die ich zelebrieren möchte.

 

Wie jedes Jahr machen wir es uns am Valentinstag im Wohnzimmer auf dem Teppich gemütlich – zu Sushi und ein, zwei, drei Gläschen Weißwein wird das vergangene Jahr Revue passiert, es wird gelacht und natürlich geschmust. Zu zweit, allein, daheim. Ohne großes Tam Tam oder Champagnerkorken – nur so wie wir es den Großteil im Jahr machen, im Alltag. Nicht das Richtige für Jedermann, aber doch definitiv für uns. Und darum geht’s.

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Doch bevor ich mich nun einem heißen Bad, einer Thermomaske und einer Maniküre widme, möchte ich ein extra großes Danke an unsere Männer loswerden. An diejenigen, die nicht nur hormongesteuerte, ab und an zickige, verzweifelte oder stinksaure Dramaqueens daheim sitzen haben – sondern zu allem Überfluss auch noch Bloggerinnen. Jene, die abhängig von täglich neuen Bildern sind, die auch in der Freizeit snappen und euch besonders beim Essen auf die Folter spannen – denn kaum etwas kommt besser an als lecker Foodpics. Danke, dass ihr euch trotz der ein oder anderen Blamage – klar, nur ihr empfandet es anfangs als peinlich uns über Straßen hüpfend zu fotografieren – trotzdem immer wieder dazu überreden habt lassen, uns zu helfen.
 
Der eine sagt’s öfter, der andere weniger – aber wir wissen natürlich, dass ihr stolz seid. Dies sehen wir allein daran, mit welchem Enthusiasmus ihr unsere Bilder auf euren Smartphones vorzeigt. Mittlerweile sind wir ein gutes Gespann – du, mein sogenannter Instagram Husband und ich. Nicht nur Freunde, Partner und Liebende – sondern auch kreative Geschäftspartner. Ihr äußert klare Kritik, wenn euch etwas nicht gefällt und im Laufe der Jahre habt ihr euch zu knallharten Experten entwickelt. Nicht nur in Sachen „Meine Freundin bloggt, daher die ein oder andere seltene Angewohnheit“, sondern auch wenn es um uns geht. Ihr wisst wovon wir träumen, wie wir uns sehen und besonders wer wir sein wollen. Und trotzdem seid ihr da – jeden Tag aufs Neue. Unterstützt uns, holt uns auf den Boden der Tatsachen zurück und am Wichtigsten, liebt uns wie wir sind. Danke!

 

Personal Words

AU REVOIR 2016 – REVIEW PART ONE

Time to say goodbye, 2016! Daher ein kleiner Jahresrückblick – auf einzigartige Momente, Lieblingslooks und schöne Geschichten.
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Nach zweiwöchiger Abwesenheit melde ich mich nun zurück – die Weihnachtszeit ist rum und das neue Jahr steht vor der Tür! Wie jedes Mal wird Tage zuvor ausgemistet, das Chaos auf dem Laptop beseitigt und Pläne für das bevorstehende Jahr geschmiedet. Doch bevor es tatsächlich soweit ist und wir, sage und schreibe, das “Abenteuer 2017” aufschlagen, hier ein kleiner Jahresrückblick auf die ersten sechs Monate.

 

 

01-januar

01 – Januar

2016 hießen wir im wunderschönen Hamburg willkommen! Gemeinsam mit Freunden ging es relativ kurfristig für vier Tage in den Norden. Gefühlte -30 Grad erforderten hier allerdings extreme Maßnahmen – denn ja, nie zuvor hatten wir uns dank Eiseswind so dick einpacken müssen. Doch wie sagt man so schön: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung. Mehrlagig eingemurmelt ging es für uns dann auch täglich auf Erkundungstour, bevor wir zurück nach München reisten und das Jahr begann.

 

 

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02 – Februar

Eines meiner persönlichen Highlights des Jahres war das gemeinsame Shooting mit meinem Liebsten im Februar. Die Bilder sollten zwar romantisch werden, aber nicht kitschig – sie sollten uns widerspiegeln, aber nicht verkünsteln. Einem typischen Partnershooting im Studio mit “Küsst euch mal” und “Schaut euch verträumt an” Zurufen, hätten wir niemals zugestimmt, da waren wir uns einig. Umso schöner war es, dass wir das Ergebnis unseres Shootings mit Ben liebten. Eines der Bilder hängt seitdem sogar in unserem Schlafzimmer – und das spricht für sich! In einem recht persönlichen Valentinsartikel “Will You Be My Valentine?” gab es neben einiger Impressionen dieses Shootings zudem selten offene Worte zum Thema Liebe, Tinder Dates und Glücklichsein. Hier geht’s zum Artikel!

 

 

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03 – März

Vorbei sind die Zeiten, in denen im März der Frühling einzieht! Von wegen Kleidchen, von wegen offene Schuhe. Um dem ganzen Wetter trotz allem gerecht zu werden und sicht nicht weiter in dicken Daunenmänteln oder Ähnlichem zu verkriechen, kramte ich eine Vintage-Lederjacke aus. Der Look mauserte sich schnell zu einem meiner Liebsten – wohl nicht zuletzt dank der Fransendetails, die definitv nicht zu allem passen. Hier geht’s zu meinem persönlichen “Wie kombiniere ich Fransen richtig?” Guide sowie einer ordentlichen Portion Bildern dieses Lieblingsoutfits.

 

 

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04 – April

Im April verschlug es uns für 10 Tage in den Süden Spaniens, genauer gesagt nach Gran Canaria! Die ersten Nächte verbrachten wir im “Sheraton Gran Canaria Salobre Golf Resort”, das neben hauseigenem Spa, sieben unterschiedlichen Pools und einer überwältigenden Aussicht noch einiges mehr zu bieten hatte. Beweise en masse gab’s live auf Snapchat, Instagram und Co. Kein Wunder, dass die Review inklusive traumhafter Bilder des Wellness- und Spabereich des Resorts mehr als nur positiv ausfällt. Hier geht’s zum ganzen Artikel! Neben dem Resort erkundeten wir außerdem Städte wie Las Palmas (hier), Puerto de Mogan (hier + hier), Maspalomas und Berglandschaften wie den Roque Nublo..

 

 

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05 – Mai

Wien – eine liebenswerte Weltstadt, die nicht nur bekannt für Musik, Kunst sowie Romy Schneider ist und sich schnell auf die Liste meiner Lieblingsstädte schmuggelte. Das erste Mal besuchte ich die Hauptstadt Österreichs im November 2015, doch ein knappes halbes Jahr später ging’s erneut zurück. Wie auch beim ersten Mal wohnten wir in dieser Zeit im Boutiquehotel “Harmonie Vienna”, das uns vom ersten Moment an bezauberte – für alle Neugierigen, gibt’s hier noch einmal die Review zu unserem Aufenthalt. In den drei Tagen in denen wir in Wien waren, erlebten wir verschiedenste Seiten: Den Naschmarkt, das Café Diglas, detailverspielte Gebäude wohin man blickt, den Volksgarten, den Prater – um nur Einiges zu nennen. Selbstverständlich nutzen wir die traumhafte Architektur für den ein oder anderen Streetstyle-Shoot, wie ich hier und hier schon mit euch teilte.

 

 

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06 – Juni

Um das bestandene Abitur meiner Schwester zu feiern, überraschte uns das weibliche Familienoberhaupt mit einer Reise nach Kreta! Donnerstag wurde abends gebucht und am nächsten Tag ging’s auch schon los – inklusive einer ordentlichen Portion Spontanität, die sich aber absolut lohnte. Neben nahezu tropischen Temperaturen erwartete uns glasklares Wasser, unverschämt gutes Essen sowie ein traumhafter Ausblick von unserem Appartmentbalkon auf Meer und Berge. Ein Urlaub, wie er im Buche steht – oder vielleicht sogar besser? Zu dieser Reise habe ich zwar keinen Look oder Artikel veröffentlicht, doch hier geht’s zu allen Instagrambildern des Urlaubs. 

 

Zu Beginn des Jahres ist es doch so – wir haben Pläne, Vorstellungen und Hoffnungen. Aber wie sagt man so schön: Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie, was man bekommt. Wenn ich nun rückblickend auf die ersten sechs Monate von 2016 schaue, überkommt mich Freude und Begeisterung – und so geht’s morgen ebenso mit dem zweiten Jahresrückblick weiter.

Personal Words

SUNDAYTALK: BEDTIME STORIES

Bettgeflüster am Sonntagmorgen: Im Fokus steht dabei mein Kurztrip nach Düsseldorf auf die GDS sowie unser Umzug. Die Planung des Schlafzimmers beginnt.

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Personal Words

KOLUMNE: WIE VIEL OBERFLÄCHLICHKEIT IST NOCH HUMAN?

Sind wir naiv, uninteressiert oder schlichtweg egoistisch? Oberflächlichkeit übernimmt und lässt unsere hässlichsten Seiten frei.
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Es gibt Wichtigeres als Mode, Beauty und Interior. Allein, diesen Satz laut aussprechen zu müssen, lässt mich den Kopf schütteln. Die Mode- und Medienwelt wird stets als eine oberflächliche dargestellt und wisst ihr was: Das ist sie auch. Doch nicht nur diese, wie es scheint. Einer meiner persönlichen Grundsätze, hier auf dem Blog wie auch im Leben außerhalb der digitalen Welt, besteht darin nicht zu urteilen. Ich bin der Meinung, dass uns Toleranz zum Individuum macht – uns die Menschlichkeit verleiht, die uns ausmacht.

 

Bis heute habe ich zu bekannten sowie persönlichen Themen wie Bloggerfreundschaften, Selbstzweifeln und Liebeleien geschwiegen. Doch an einem Tag wie diesem, sitze ich vor dem Bildschirm und frage mich was mit uns nicht stimmt? Was schief gelaufen ist, dass einer schockierenden Nachricht wie dem Anschlag in Orlando ein Satz über die neuesten Snaps von YouTubern folgt? Sind wir naiv, uninteressiert oder schlichtweg egoistisch?

 

In einer Welt, die von Konsum und Prestige geprägt wird, bist du Nichts ohne Chanel oder Chloé. Soweit würde ich nicht gehen, denn ich habe nicht vor uns alle in einen Topf zu stecken. Außerdem kann und will ich nicht glauben, dass es tatsächlich so schlecht um uns steht. Ja, es ist auch mein Herz, das beim Anblick der ein oder anderen Designertasche schneller schlägt. Denn Mode ist ein wichtiger Bestandteil – nicht nur meines privaten Lebens, sondern auch meines beruflichen. Doch gleich wie faszinierend und rasant diese Reise erscheint, es ist doch wichtig zu begreifen: Das Meiste ist mehr Schein als Sein. 

 

Jene Probleme denen wir uns gegenübergestellt sehen, sind größtenteils Luxusprobleme. Wie sieht mein Instagram-Feed aus? Was kann ich verbessern? Bin ich auf dem richtigen Weg? Was heute Trend ist, ist morgen schon Schrott? Fragen, die mir auch jetzt beizeiten seltsam vorkommen. Oberflächlichkeit pur also? Nein, diese sind essentiell für jemanden, der seinen Lebensunterhalt in der digitalen Welt verdient. Jeder Beruf birgt seine ganz eigenen Probleme und Hürden, denen man sich tagtäglich gegenüber gestellt sieht.

 

Und während an anderen Orten Krieg geführt wird, sitze ich also am Laptop und schreibe meine Meinung über Streifenröcke und Hemdblusen nieder. Während Trump sich zum Kampf gegen Ausländer rüstet, verfolge ich fleißig irgendwelche aufgedrehten Barbiepuppen auf Snapchat? Und während noch immer tausende Flüchtlinge um ein neues Zuhause kämpfen, versuche ich mich tatsächlich an einer neuen Schminktechnik. Bin ich sensibel? Nein. Bin ich glücklich? Ja. Doch warum dann dieser Artikel? Es war Zeit – ganz einfach. 

 

Die Welt dreht sich nach jedem noch so schlimmen Ereignis weiter, doch ich bin seit letzter Woche wie erstarrt vor Schreck. Ein Artikel handelt von Terrorismus, der andere von Zwangsverheiratung und Vergewaltigung einer Achtjährigen mit Todesfolge. Wie kann es sein, dass ein neuer Haarschnitt einer Bloggerin dennoch für wichtiger empfunden wird, als der Angriff auf unsere Werte? Oder haben wir diese mittlerweile schon längst verloren?

 

Wie wäre es mit folgender Annahme? Wir sind schlichtweg zu schüchtern, um mit jedermann über unsere Gefühle zu reden. Insbesondere wenn die nötige Vertrauensbasis noch nicht besteht. Doch ist es tatsächlich das, was uns davon abhält über Politik, Wirtschaft und etwaige Katastrophen zu sprechen oder steht hier klares Desinteresse im Vordergrund? Ich weiß es nicht – doch klar ist, ich hab es satt. In einer Welt die von Luxus und Konsum geprägt ist, kommt eines doch zu wenig zum Vorschein: Unsere menschliche Seite, die von Perfektionismus und Oberflächlichkeit unterdrückt wird. 

 

14. Juni 2016

Watch: Henry London

Personal Words, Streetstyle

WILL YOU BE MY VALENTINE?

Rosen, Romantik sowie die zugehörige Portion Dankbarkeit - der Valentinstag steht erneut bevor. Diesjährig sogar inklusive sonst so gehüteter privater Gedanken, die ich diesmal mit euch teile.
Valentinstag - Be My Valentine - Couple Shooting - Streetstyle - Munich - German Fashionblogger - Annie P - Romantic Look - Ootd - Lookbook - Stylish Couple - München - H&M - Zara - Vintage Hermés

 

 

Nein, ich bin kein Freund davon, intime Probleme oder Gedanken in der Öffentlichkeit zu propagieren. Für Einige mögen in der digitalen Welt keine Grenzen existieren, doch das hat lediglich Jeder selbst für sich zu entscheiden – fest steht für mich, dass zu Persönliches definitiv eine solche darstellt. Doch es gibt eine Vielzahl junger Frauen, die ihr Privatleben gerne auf dem Blog diskutieren, analysieren sowie laufend aktualisieren. Liebeskummer, Selbstzweifel oder schlichtweg Themen, die einen nicht mehr loslassen. Dies erfordert zweifelsohne eine ordentliche Portion Mut. Doch von Anfang an war klar, dies Nichts für mich. Bis heute. Der Grund hierfür, nicht nur der immer näher rückende Valentinstag, sondern ebenso ein großes Maß an Dankbarkeit. Nach fünf Jahren in “festen Händen” kann ich dies auch sein – Tendenz weiterhin steigend.

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Personal Words

SUMMER PREPARATIONS

Ich habe mich tatsächlich dazu hinreißen lassen - ein Spontantrip nach Verona und Mailand! Im Hinterkopf hatte ich das ja schon ein bisschen länger, aber dass ich dann doch, zwei Tage vor Abfahrt mein Zugticket kaufen würde, hatte ich doch nicht erwartet.

 

Ich habe mich tatsächlich dazu hinreißen lassen – ein Spontantrip nach Verona und Mailand! Im Hinterkopf hatte ich das ja schon ein bisschen länger, aber dass ich dann doch, zwei Tage vor Abfahrt mein Zugticket kaufen würde, hatte ich doch nicht erwartet. Und jetzt sitze ich hier, in einem Zug nach Verona und freue mich, in circa fünf Stunden in einer meiner Lieblingsstädte Italiens zu flanieren, Eis zu essen und mich dem italienischem Charme hinzugeben. Grund meines Trips ist natürlich der in großen Schritten anrückende Sommer, für den ich mich wie jedes Jahr in Bella Italia zu 85% einkleide. Das Gute daran ist, man gibt nur einmalig etwas mehr Geld aus und hat dann den ganzen lieben langen Sommer Zeit, das Ausgegebene wieder auszugleichen. Für welche Teile ich mich dieses Mal entscheiden werde weiß ich noch nicht – sicher ist nur, dass einige extravagante Stücke mich auf dem Weg zurück nach Deutschland begleiten werden, die dann Anfang Juli auf der Fashion Week in Berlin ausgeführt werden. Aber auch “Alltagsdinge” wie Taschen und hauchdünne pastellfarbene Sommerkleidchen sowie Printhosen stehen auf der Wunschliste, mal sehen was für Schätze sich in den kleinen Nebengässchen so finden..

Wie oben schon erwähnt lässt der Sommer mitsamt seinen +30 Temperaturen und den somit verbundenen Pool-Partys nicht mehr lange auf sich warten. Jedes Jahr, wenn im Wetterbericht das erste Mal von “Badewetter” gesprochen wird, bricht man in unvorstellbare und schon nahezu amüsante Panik aus. Warum? In dem Moment werden die letzten Monate innerhalb von Sekunden im Kopf Revue passiert und ganz plötzlich fallen Einem wieder die Unmengen an Süßigkeiten und Ungesundem ein, die man sich für gute Leistungen, an Geburtstagen und Feiertagen, aus Fauhlheit, einfach zwischendurch oder an einem Abend mit den Mädels gegönnt hat. Der Blick wandert zum Spiegel, die Hand an den Bauch und die obligatorische Blitzdiät ist Programm. Doch das muss zum Glück nicht immer so sein – den Erstens ist so eine Diät auf Dauer nicht ertragbar und Zweitens macht Hungern wohl Niemandem wirklich Spaß.

Als die Mädels von “Fashion Twinstinct” letzte Woche von ihrem “Fitnessguru” Set erzählten (hier), packte mich die Motivation, dieses Jahr anders mit dem Sommer und dem zeigen viel nackter Haut umzugehen. Am nächsten Tag fand man mich also um 10 Uhr morgens schwitzend auf dem Laufband vor, bevor es mit dem Zirkeltraining, der einen unvorstellbar schmerzhaften Muskelkater mit sich zog, weiterging. Noch am selben Tag, voller Tatendrang erfüllt, stellte ich mir einige Regeln zusammen, die ich in meinem persönlichen “In 10 Wochen fit für den Sommer”-Programm, beachten will. Einen Teil meiner Trainingsergebnisse und -übungen sowie mein etwas umgestelltes Essverhalten werde ich innerhalb der nächsten Tage mit euch teilen. Was macht ihr um euch im Sommer in knappen Outfits wohl zu fühlen, zu welchen Fitnessübungen schwitzt ihr und inwiefern seid ihr bereit euer Essverhalten umzustellen? Ich bin dankbar für jeden Tipp! Obwohl ich seit 18 Jahren tanze und selber seit vier Jahren unterrichte, bin ich, was den Fitnessbereich angeht, doch noch recht unerfahren.. 

 

Personal Words

THE FIRST ENTRY

Der Start von etwas Neuem, das Ende von etwas Altem und Riesenfreude darüber, endlich loszulegen!

Meine Lieben,

lange hatte ich diese Homepage lahm gelegt – gerade einmal drei Einträge habe ich hier veröffentlicht, als ich schon wieder damit aufhörte. Grund hierfür war, dass ich mit meiner langjährigen Freundin und Kommilitonin Vanessa einen anderen Blog startete. Business, Fashion, Lifestyle lautete bei uns, dem Duo von Maranessa.com, die Devise. Doch es stimmt was man sagt, man soll aufhören bevor es zu spät ist.

 

Wenn zwei starke Persönlichkeiten aufeinander treffen, kann dies entweder gut oder schlecht ausgehen. Bei uns traf in diesem Fall beides zu! Wir bekamen tolles Feedback, führten interessante Interviews und hatten viel Spaß, wenn es wieder einmal hieß auf ein Event, eine Messe oder wo anders hin zu fahren. Doch wir besitzen, Eine wie die Andere, starke Charaktereigenschaften und lassen uns ungern Zurechtschustern – vor allen Dingen wenn es unsere eigene Plattform ist. Mit der Zeit hat sich herauskristallisiert, dass wir beide neben verschiedenen Arbeitsweisen auch unterschiedliche Vorstellungen von einem Blog haben und sind dadurch immer häufiger aneinander geraten. Dieser Stress und diese unangenehmen Situationen beeinflussten, obwohl das Gegenteil hoffend, unsere Freundschaft. Man muss dazu sagen, dass wir uns normalerweise super ausgleichen und daher ein unvergleichbares Team sind. Um auch weiterhin dieses „unvergleichbare Team“ zu bleiben und unsere Freundschaft, die definitiv im Vordergrund steht, zu schützen, haben wir uns dafür entschieden „Blog-technisch“ getrennte Wege zu gehen.

 

Und hier bin ich wieder – sitze in meine Tasten hämmernd auf meinem Bett und genieße es, unabhängig meine Kreativität, meine Gedanken und natürlich meine Liebe zur Mode niederzuschreiben und mit euch zu teilen. Doch Eines will ich euch noch mitgeben, bevor es endlich los geht mit dem Hochladen von Outfits, dem Vorstellen meiner New Ins sowie neuer Labels und dem Diskutieren über Neuigkeiten der Fashion-Welt: Egal was passiert, Freundschaft steht immer an erster Stelle! Man denkt zwar, dass es einfach ist Privates mit Beruflichem zu vereinigen – und bei einigen seltenen Fällen mag dies auch der Fall sein, aber prinzipiell rate ich Jedem stetig den Fokus auf den wirklich wichtigen Dingen zu lassen. Denn sonst verliert man auf diesem Weg ganz schnell den ursprünglichen Grund für diese Reise – in unserem Fall wäre es unsere einzigartige Freundschaft sowie unsere gemeinsame Liebe zur Mode mit all ihrem Chaos und ihren Details gewesen..

 

Genug der Plauderei – es kann losgehehen! ♥

 

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