Fashion & News, Streetstyle

Hello Topshop München! Über „Private Stylings“ und meinen Favoriten

Ein Topshop in München – Mitte August war es soweit! Ich habe den kostenfreien "Private Styling" Service getestet und mich Hals über Kopf verliebt:
Im Mai erreichte uns die freudige Nachricht vom Topshop München – und keine vier Monate später war es soweit. Mitte August öffnete das britische Kaufhaus die Pforten seines dritten deutschen Stores im Untergeschoss des Galeria Kaufhofs. Für mich zählt der Online-Shop des High Street Labels zu den wenigen, die ich regelmäßig besuche. Besonders hat es mir dabei die hauseigene Marke angetan – Kleidungsstücke, die den Zeitgeist zu 100% treffen. Verrückt, cool, anders – so mein Eindruck, wenn ich mich mal wieder online verliere.
 
Doch nun zum eigentlichen Thema des Tages: Dem Topshop München – oui, die Betonung liegt auf München! Ich besuchte den Store am Tag der Eröffnung und verliebte mich in mehrere Teile. Letzten Endes entschied ich mich für einen midilangen Seidenrock und ein knallrotes Strickshirt (hier) sowie dieses Statement-Piece: Den schwarzen Vinylmantel. Diesen hatte ich schon seit längerer Zeit im Hinterkopf, die Entscheidung fiel also recht schnell. Ein besonderer Service, der außerdem in London angeboten wird, ist das „Private Styling“.
topshop münchen - opening - galeria kaufhof - herbstrend lackmantel - regenmantel - raincoat black
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Topshop bietet seinen Kunden die Möglichkeit den perfekten Look mit einem hauseigenen Stylisten zu kreieren. Ob festlich, elegant oder neutral für den Alltag – ein Fragebogen, der vorab bei der Reservierung ausgefüllt wird, informiert den Stylisten über alles Nötige. Konfektionsgrößen, Modestil, Farbpräferenzen, all das wird abgedeckt um einen reibungslosen Service zu garantieren. Die Schwierigkeit besteht dann nur noch darin, sich für etwas zu entscheiden.
 
Ich hab meinen neuen Mantel schon tief ins Herz geschlossen. Ja, ich habe mich tatsächlich gefreut als es Ende der letzten Woche kühler wurde. Regen macht zwar selten Spaß, aber was soll’s. Generell ist der Herbst meine liebste Saison, wenn es um Styling und Looks geht. Man kann quasi aus dem kompletten Kleiderschrank wählen: Sommerkleidchen, Booties, Lederjacken – alles ist möglich, man braucht nur die richtige Kombination.
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TOPSHOP COAT (shop here)
NO NAME SHIRT + BERET
LEVI’S „WEDGIE STRAIGHT“ DENIM
TOMS SUNNIES
COCCINELLE BUCKET BAG
ADIDAS GYMBREAKER BOUNCE SNEAKER
 

PHOTOS ANAIS

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Notiz: Dieser Artikel enthält gesponserte Produte von Topshop.

Fashion & News

SO YES TO DENIM DRESSES

Eigentlich bin ich kein Fan von Jeanskleidern. Eigentlich gibt es meist Streetstyles von mir. Wenn man alle Eigentlichs über Board wirft und das tut, wonach einem gerade ist:
Obwohl ich mich eigentlich nicht als Fan von Denimkleidern sehe, haben sich in der letzten Zeit doch einige bei mir verirrt. Ob verirrt dabei der richtige Ausdruck ist, sei mal dahin gestellt. Immerhin, so ist uns allen bewusst, gerät ein solches Exemplar nicht von alleine in den Kleiderschrank. Nichtsdestotrotz gibt es heute ein Denim Editorial, das wir vor einigen Wochen im Louis Hotel München geshootet haben. Die Stimmung? Einen Hauch verrucht, cool und echt. Für mich etwas ganz Besonderes, immerhin sind es meist Streetstyles, die ich mit euch teile.
 
Doch dabei soll es nicht bleiben. Es macht unheimlich viel Spaß sich kleine Szenen oder Geschichten zu überlegen, die dann festgehalten werden. Mit Kleidung und Styling lässt sich so Vieles sagen, man schlüpft in verschiedene Rollen und entdeckt dabei jeden Tag eine neue Version von sich selbst. Ob romantisch, urban oder elegant – wieso soll ich nur eine Seite von mir zeigen, wenn ich doch mehrere in petto habe?
Dass dieses Shooting im Louis Hotel München stattfinden würde, war von meiner Seite aus recht schnell klar. Mir gefällt die unaufgeregte Gemütlichkeit mit der richtigen Portion Stil einfach gut – es spiegelt genau die Stimmung wider, die ich mir für diesen Look gewünscht habe. Schlicht, echt und unangestrengt. Dazu ein bodenlanger Traum in Denim und fertig ist das moderne Märchen, das ich mir vorgestellt habe. Dass es nicht immer leicht ist, stetig neuen und komplett unterschiedlichen Content zu schaffen, kann der Großteil vermutlich nachvollziehen. Doch umso schöner finde ich es, wenn die Möglichkeit besteht, Neues auszuprobieren.
 
Das Shooting im Louis Hotel München ist zum Beispiel eine dieser Möglichkeiten. Editorials waren lange Zeit nur in Magazinen zu finden, heute ist es möglich, unsere ganz eigenen Editorials zu kreieren. In die Rollen zu schlüpfen, die uns gerade zusagen und sich täglich vor neuen Herausforderungen wieder zu finden.
Louis Hotel München-Denimkleid-Talbot Runhof-Prefall Collection-Editorial-Tamara Cueva-The Loud Couture
Louis Hotel München-Denimkleid-Talbot Runhof-Prefall Collection-Editorial-Tamara Cueva-The Loud Couture

TALBOT RUNHOF DENIM DRESS | shop here

PHOTOS: MARCEL

MAKE UP & HAIR: JULIA

LOCATION: LOUIS HOTEL MÜNCHEN

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Notiz: Dieser Artikel enthält gesponserte Produkte von Talbot Runhof.

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SUL LAGO DI GARDA

Villa Arcadio, Saló, Italy
Nach Venedig und Verona gibt es nun einen Einblick in unseren Aufenthalt am Gardasee: Romantik, Traumkleider und eine ordentliche Portion Grün inklusive! Ein ganz besonderes Editorial im Garten der Villa Arcadio.
gardasee

Mittlerweile ist es einige Wochen her, dass es uns nach Italien trieb. Pünktlich zu den Osterferien verschlug es uns in insgesamt drei ganz unterschiedliche Städte Italiens. Über Venedig und Verona habe ich euch schon so Einiges erzählt, doch nun kommen wir endlich zum dritten und somit letzten Part dieser Reise: Unseren Aufenthalt am Gardasee. Besser gesagt in, über und mit Blick auf Saló. Hört sich verwirrend an? Ist es überhaupt nicht.
 
Wir verbrachten einige Tage in der „Villa Arcadio“ – ein wahrgewordener Traum, nicht nur für Naturburschen und solche, die es werden wollen. Das Haus, der Service sowie die Kulisse drum herum verzauberten uns vom ersten Augenblick. Ganz besonders hatte es uns dabei der Garten angetan, der im Morgenlicht nahezu unwirklich schien. Klar also, dass wir diese Atmosphäre nutzten und uns nur zu gerne um 6.30 Uhr aus dem Bett scheuchen ließen.
 
Eigentlich bleibt mir gar nicht viel zu sagen, denn wie heißt es so schön? Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – deshalb habe ich euch gleich eine ganze Reihe von Bildern dagelassen. Während sich der Großteil der Gäste noch selig in ihren Betten befand, fotografierten wir einen Traumlook: Ein fliederfarbenes Sportmax Kleid, das wie die Faust aufs Auge in diese Szenerie passte. Zwischen Grün und Hügel ließen sich die ersten Sonnenstrahlen blicken und rundeten das Ganze ab. Wir waren so begeistert davon, dass ich euch schon live mit diversen Videos und Bildern des Morgens via Instastories zuspamte – auch das muss mal sein.

gardasee
gardasee

Die simplen Sandaletten habe ich mir übrigens letzten Sommer zugelegt und nein, ich habe diese Entscheidung bis heute nicht bereut. Während ich auf meinen Shopping–Streifzügen meist dem ganz oder gar nicht Motto folge, wurde es hier tatsächlich einmal ein Zwischending. Eines, das sich perfekt für jeden Städtetrip, abendliches Flanieren oder eben ein Shooting im Grünen mausert.
 
Ein ähnliches Modell habe ich außerdem hier bei „Gisy Schuhe“ entdeckt – ob man dabei den Weg der klassischen Sandalette oder den eines zusätzlichen Hauches Drama einschlägt, bleibt dabei natürlich jedem selbst überlassen. Ich persönlich bevorzuge es momentan simpel, schwarz und klassisch. Passt zu jedem Kleid, zu jeder Farbe und zu nahezu jedem Boden. Ja, da kann sogar Kopfsteinpflaster kommen – en masse!
 


 

SPORTMAX DRESS (shop here)

This post was made in collaboration with Gisy.

gardasee
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gardasee
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TLC X TALBOT RUNHOF: FEMININITY TO GO

Munich
Frau sein ist schön – mit allen Ecken und Kurven, punkt. Ein Thema, das so offensichtlich vor unserer Nase umher stolziert und tagtäglich, ob bewusst oder nicht, im Raum steht. Daher heute zum Thema Weiblichkeit, diese auszuleben und veralteten Klischees den Rücken zu kehren.

Ich habe oft, viel und zu lang darüber nachgedacht, mit welchem Thema ich den heutigen Artikel füllen möchte. Die Favoriten am Ende des Tages: „In jeder von uns steckt ein bisschen Superheldin“, „Mädchen damals, Mädchen heute“ und „Von Träumen und solchen, die zu Zielen werden“. Alles Themen, die seit kurz oder lang auf meiner Liste stehen und es bis dato noch nicht aufs Papier gebracht haben. Oder besser gesagt „auf mein digitales Word-Dokument“. Ja, tatsächlich bleibt dies nun auch so, nachdem mir keines davon passend zu sein scheint. Ein, zwei, fünfzig hilfesuchende Blicke auf die Bilder später weiß ich es: Frau sein ist schön.
 
Für Pessimisten ist heute leider kein Platz – von Regelschmerzen, dem Druck der Gesellschaft sämtlichen Normen zu entsprechen oder des noch immer bestehenden Gender Pay Gap möchte ich nichts hören. Heute geht es nur darum: Frau sein beinhaltet Weiblichkeit – und mit dieser zu spielen, zu experimentieren und diese auszukosten macht einen Heidenspaß! Ja, Schönheit liegt im Auge des Betrachters und Weiblichkeit steht dem in nichts nach. Diese kann subtil oder komplett ausgereizt umgesetzt werden, nach signifikanten Kriterien auftretend oder individuell interpretiert. Ich für meinen Teil mag alle Variationen, letzten Endes liegt es an jedem selbst inwieweit er sich darauf einlässt und sich damit wohlfühlt.

Klar ist, Weiblichkeit auszuleben wird häufig aus verschiedensten Gründen abgelehnt: „Zu verspielt“, „zu aufreizend“, „zu ins veraltete Frauenbild passend“ – es gibt zahlreiche Begründungen offensichtliche Weiblichkeit zu torpedieren. Frauen, die nicht direkt aus der Großstadt kommen, werden dies vermutlich besser nachvollziehen können und sich an ihren ersten Gang auf hohen Schuhen in die Schule erinnern. Zunächst eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein – auf die kurz darauf dank zahlreicher Blicke eine riesige Portion Unbehagen folgte.
 
Ich habe mich für Weiblichkeit entschieden, für das komplette Programm. Nicht immer und sicherlich nicht immer in vollem Ausmaß, doch immer wenn ich darauf Lust habe. Dann, wenn ich mich einen Hauch so aufregend wie Sofia Loren, schön wie Brigitte Bardot oder klassisch wie Audrey Hepburn fühlen möchte. Dass die eine Rundung dabei zu groß, die Brüste zu klein und die Beine zu kurz sind interessiert mich nicht – und hey, wer hat das überhaupt zu entscheiden? Ich fühle mich in meiner Haut wohl und dies darf jeder sehen. Dass sich hinter dem Erscheinungsbild vielleicht etwas ganz Anderes verbirgt als das Äußere indiziert gefällt mir, denn allein das ist der Zauber von Mode. Jener, der mich tagein tagaus fasziniert und mich in alles und jeden verwandelt, der ich heute sein möchte.

TALBOT RUNHOF DRESS | PRE-FALL 2017
HAIR AND MAKE UP BY JULIA
PHOTOS BY MARCEL
LOCATION: LOUIS HOTEL, MUNICH

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